Die Kursstruktur verstehen
Kursplanung
Die Kursstruktur verstehen
Ein git.nrw-Kurs besteht aus wenigen, klar getrennten Bausteinen. Diese Lektion stellt sie vor und zeigt, wie sie im Dateisystem zusammenhängen.
Kurskomponenten
Ein typischer git.nrw-Kurs besteht aus vier Komponenten:
- Kursübersichtsseite
- Lektionen
- Kursabschnitte
- Medien und Ressourcen
1. Kursübersichtsseite
Die Kursübersichtsseite (_index.md) ist der Einstiegspunkt des Kurses. Sie enthält:
- Kursmetadaten (Titel, Beschreibung, Tags usw.)
- Kursziele
- Voraussetzungen
- eine kurze Einführung in den Kurs
2. Lektionen
Lektionen sind einzelne Markdown-Dateien mit dem eigentlichen Kursinhalt. Jede Lektion hat:
- einen klaren Titel und eine Beschreibung
- einen Platz in einem Kursabschnitt
- relevante Inhalte, Beispiele und Übungen
Empfohlene Grundstruktur einer Lektion
Eine Lektion besteht aus wenigen Bausteinen:
- ein kurzer Einstieg aus ein bis zwei Sätzen, der die Lektion einordnet
- inhaltliche Überschriften, benannt nach dem, was drinsteht („Setup-Dateien“, „Warum die Unterscheidung wichtig ist“), nicht nach einem Schema
- optional ein Block
## Typische Fehlermittroubleshoot-Karten, wo es typische Fehlerbilder gibt - eine verdichtete Regel oder kurze Liste als letzter Absatz vor dem Check, ohne eigene Überschrift
## Checkals letzter Block, mitreveal-Fragen und vollständigen Musterantworten
## Check steht immer am Ende der Lektion. Danach folgt höchstens die Key-Points-Karte, die einen Abschnitt abschließt.
Lernziele und Key Points
Zwei Shortcodes rahmen eine Lerneinheit. objectives rendert eine Karte „Lernziele“, keypoints eine Karte „Das Wichtigste in Kürze“:
{{< objectives >}}
- Setup-Dateien von generierten Zustandsdateien unterscheiden
- ein lokales Projekt zum Origin-Repository initialisieren
{{< /objectives >}}
Die Einheit ist ein Kursabschnitt von etwa 15 bis 30 Minuten, nicht jede Lektion. Die Lernziele-Karte eröffnet die erste Lektion eines Abschnitts, die Key-Points-Karte schließt die letzte Lektion nach ihrem ## Check ab. Nur eine Lektion, die selbst 10 Minuten oder länger dauert, etwa eine Abschlussübung, bekommt ein eigenes Paar.
Abschluss- oder Übungslektionen
Bei größeren Übungslektionen hilft es, operative Prüfung und reflektierenden Selbsttest zu trennen: eine Überschrift wie „Ihr Ergebnis verifizieren“ für konkrete Erfolgskriterien, danach ## Check für Reflexionsfragen. So bekommt ein Abschnitt nicht zwei unterschiedliche Aufgaben gleichzeitig.
3. Kursabschnitte
Kursabschnitte gruppieren Lektionen logisch. Sie können stehen für:
- Kapitel des Kurses
- Fähigkeitsstufen (z. B. Anfängerinnen, Fortgeschrittene, Expertinnen)
- thematische Einheiten
4. Medien und Ressourcen
Ergänzend zum Text kann ein Kurs enthalten:
- Bilder
- Videos
- herunterladbare Ressourcen (z. B. PDFs, Codebeispiele)
Dateistruktur
Eine flache Kursstruktur sieht so aus:
content/
└── de/
└── courses/
└── ihr-kursname/
├── _index.md
├── 010-010-einführung.md
├── 010-020-weiterleitungen.md
├── 020-010-fortgeschrittenes-thema.md
└── ...
Für mehrteilige Kurse ist eine verschachtelte Struktur oft leichter zu pflegen:
content/
└── de/
└── courses/
└── ihr-kursname/
├── _index.md
├── 10-einstieg/
│ ├── _index.md
│ ├── 10-erster-schritt.md
│ └── 20-zweiter-schritt.md
├── 20-kern-workflow/
│ ├── _index.md
│ └── 10-hauptaufgabe.md
└── 30-abschlussuebung/
├── _index.md
└── 10-capstone.md
Diese Struktur eignet sich besonders dann, wenn Kursabschnitte in der Sidebar sichtbar sein sollen und mehrere Lektionen zu einer zusammenhängenden Phase gehören.
Wie es weitergeht
Die nächste Lektion zeigt, wie sich Kursinhalte planen lassen, bevor die ersten Dateien entstehen.